Gut zu wissen

Mehrtägige Wandertouren

Autor Hüttenkurt

Datum 25.09.2022

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Griaß Di beim HÜTTENKULT!

Die Lissi und ich haben dir ja gerade letztens die verschiedenen Weitwanderwege der Region vorgestellt. Und heute geht es um Tipps und Tricks für deine nächste Wandertour. Ob noch im Herbst, oder nächstes Jahr im Frühling - schöne Ausblicke kannst du immer erleben. Was also unbedingt mit muss und wie Du Deine mehrtägige Tour am besten vorplanst, all das erfährst du heute!

Welche Tour ist die richtige?
Zuallererst ist es wichtig, den “richtigen” Weitwanderweg für sich zu finden. Dafür sollte man ein paar Dinge beachten - vor allem wie viel man sich selbst körperlich zutrauen kann. So klingen 1.000 Höhenmeter und 20 Kilometer pro Tag vielleicht nicht viel, aber eher ungeübte Weitwanderer:innen kann das schon an die Grenze bringen. Immerhin muss man nicht nur sein eigenes Gewicht, sondern auch das des Rucksacks tragen. Eine realistische Selbsteinschätzung ist also das A und O. Welche Weitwanderwege es in der Region Villach-Faaker See-Ossiacher See gibt, erfährst Du übrigens hier.

Wie lange nehme ich mir Zeit?
Nur weil ein Weitwanderweg in, sagen wir mal, fünf Tagen zu bewältigen ist, heißt das nicht, dass auch Du ihn in fünf Tagen gehen musst. Leg Dir ganz bewusst Pausentage ein, bleib mal einen Tag länger auf der Hütte, auf der es Dir so gut gefällt und genieße die Zeit und die Ruhe in den Bergen. Beim Weitwandern geht’s ja auch nicht darum, der oder die Schnellste zu sein, sondern vielmehr darum die Natur zu genießen und wieder zu sich selbst zu kommen.

Gut informiert geht’s los!
Bevor es los geht, sollte man sich sehr gut über das Wandergebiet informieren und die Wegbeschreibungen schon vorab studieren. Bei Unklarheiten helfen Dir die Tourismusinformationsbüros gerne weiter. Des Weiteren gibt es tolle Wander-Apps, die einen reibungslosen Ablauf garantieren. Eine gute Recherche ist außerdem wichtig, damit man auch weiß, was die richtige Ausrüstung ist.

Was brauche ich mit?
Neben Sonnenschutz und Toiletteartikeln, sollte auch eine gut ausgestattete Reiseapotheke in den Rucksack kommen. Für Nächte im Zelt darf ein guter Schlafsack nicht fehlen. An Gewand hatte meine Lissi natürlich viel zu viel mit auf unserem Weg... sie hat aber alles alleine getragen. Ich empfehle Dir eine lange und eine kurze Wanderhose, kurz- und langarm T-Shirts, eine Softshell- oder Fleece-Jacke, eine dünne Daunenjacke, eine Funktionsjacke und einen Regenschutz. Dann noch Unterwäsche, Trekkingsocken und normale Socken, neben Deinen Wanderschuhen noch ein Paar leichterer Schuhe, eine Kopfbedeckung, Schlafgewand, einen Wäschesack für die Schmutzwäsche, eventuell leichte Handschuhe und wer mag Teleskopwanderstöcke. So bist du gut ausgerüstet für ein paar Tage am Weitwanderweg. Nicht vergessen sollte man außerdem: Reisepass, ein Taschenmesser, Ladegeräte für Handy oder Fotoapparat, vielleicht etwas Lektüre, Trinkflasche oder CamelBak, Stirnlampe und Ersatzbatterien, eventuell eine Powerbank - aber auch hier gilt: weniger ist mehr.

Und was ist mit Essen?
Wer mag, kann natürlich einen kleinen Campingkocher und Konservendosen mitnehmen. Doch bedenke, dass Du das alles auch tragen musst! Lissi und ich empfehlen für den Rucksack Snacks wie Müsliriegel, Obst und Gemüse, Trockenobst und Nüsse und Traubenzucker. Alles andere bekommst du unterwegs.


Warst Du auch schon mal Weitwandern oder steht das noch auf Deiner Bucket-List? Wir werden es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder tun und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja, uns würd’s freuen!


Auf bald, Dein HÜTTENKURT und Lissi

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Ein Refugium auf 100.000 m² direkt am Faaker See. In einem 7-monatigem Um- und Zubau wurden der gesamte Eingangs-, Rezeptions- und Barbereich, das Karnerhof-Frühstücksrestaurant sowie die Terrassen mit Seeblick umfassend neugestaltet.

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